Es ist der Mensch, der den Menschen bedroht ...


Rückseite zum Wettbewerbsentwurf : Arche 2000


Das Leben wird heute nicht mehr im gleichen Maße wie früher durch die Naturgewalten gefährdet,  sondern primär durch das Verhalten des Menschen selbst : durch technisierte Gewalt, zügellose Gier, fanatisches Führertum und - über allem-  durch die vorherrschende  Gleichgültigkeit gegenüber diesen aktiv zerstörerischen Kräften.-Eine Arche als Schutz im herkömmlichen Sinne muss daran scheitern. Diese Bestandsaufnahme ist die Grundlage für die auf der Vorderseite des Entwurfes dargestellte Auffassung : In der gegenüber früher veränderten - ´globalisierten´ und stark miteinander ´vernetzten´ - Lebenssituation entspricht unser Lebensraum 'Erde'  insgesamt dem zu schützenden  Gut . Wir können unseren Schutz  nicht irgendeiner ´Arche´ anvertrauen , sondern müssen schon selbst in unserem Verhalten für die Bewahrung der Lebensgrundlagen auf der Erde sorgen  Dies ist unsere einzige Chance.

Die besondere Aussage der Darstellung - der ärgste Feind des Menschen ist der Mensch selbst und gegen seinesgleichen hat er sich zu schützen - hat nachträglich im Jahre 2001 leider wieder eine überzeugende Bestätigung gefunden.
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Es sollte hier keine vollständige Interpretation gegeben werden, dies soll dem Betrachter überlassen werden; ein Hinweis sei jedoch an dieser Stelle noch erlaubt: Der dargestellte Wirbel  weist auf einen Begriff  hin, der - aus der Mathematik und Naturwissenschaft stammend- in den letzten Jahren auch in der Diskussion über geschichtliche Vorgänge recht häufig und sehr kontrovers verwendet wird.

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