MANN
- FRAU
MAN WOMAN
DIESE PLAKETTE WURDE INNERHALB DES MEDAILLENPROJEKTES 2011 DES MEDALLIC SCULPTURE STUDIO SOFIA, BULGARIEN, ENTWORFEN- EIN PROJEKT VON PROF. B.NIKOLOV FÜR STUDIERENDE, LEHRENDE UND GASTKÜNSTLER (www.artmedal.net)
In der heutigen Zeit nähert sich das Verhalten von Frauen und Männern immer stärker an - da übernehmen Frauen auch immer mehr verantwortungsvolle Führungspositionen - mit und ohne Frauenquote. Die durchschnittliche Lebenszeiterwartungen von Frauen und Männern nähern sich allerdings ebenfalls immer stärker an., wozu auch sicherlich neben zusätzlichem Stress auch die veränderten Rauch - und Trinkgewohnheiten von Frauen beitragen.
Der aufmerksame und kritische Zeitgenosse fragt sich, ob es überhaupt noch Bereiche gibt, in denen sich das Verhalten von Männern und Frauen grundsätzlich unterscheidet- außer des durch die Natur unmittelbar funktionell vorgegebenen Bereiches. Dies ist auch Forschungsgegenstand der Biophilosophen. Wir zitieren dazu aus dem Nachrichten Magazin "Der Spiegel" , Nr. 16/17.4.2000 , Seite 258:
"Eine ihrer zentralen Erkenntnisse
( Anmerkung des Zitierenden : gemeint sind die Biophilosophen) schlägt sich
dabei in einer Anekdote nieder, die sie eben deshalb gern erzählen. Sie handelt
von Calvin Coolidge , dem 30.Präsidenten der Vereinigten Staaten.
Der
wortkarge Mann und seine Gattin sollen demnach nacheinander durch eine staatliche
Musterfarm geführt worden sein. Als dort ein Hahn gerade heftig mit einer
Henne kopulierte, erkundigte sich Frau Coolidge , wie oft der Hahn seiner Pflicht
nachkomme. "Dutzende Male täglich", antwortete ein Angestellter.
Die First Lady schwieg einen Augenblick , dann bat sie: "Bitte, sagen Sie
das dem Präsidenten."
Als der wenig später an das Gehege geleitet
wurde und von der Potenz des Hahnes erfuhr, fragte er:"Immer mit derselben
Henne?"-"Nein ,nein. Jedes Mal eine andere", entgegnete der Angestellte.
Die Augen des Präsidenten blitzten, als er sagte:"Sagen Sie das bitte
meiner Frau".
Die Interpretation dieser Geschichte wollen wir - nicht zuletzt aus Gründen der Schicklichkeit - wie übrigens auch die weitergehende Interpretation des dargestellten Reliefs dem Betrachter/der Betrachterin überlassen. Ansonsten werden Sie bezüglich der zitierten Kurzgeschichte auf die angegebene Literaturquelle verwiesen.
Zum Relief selber : Der Reliefschaffende gibt freimütig zu, dass er bei diesem Relief - sicherlich nach der Meinung einiger Zeitgenossen -einem völlig veraltetem Stil gefrönt hat. Er hat sich zumindest bemüht, das Thema mit harmonischen , "schönen" Formen zu gestalten - was doch für nicht Wenige nur langweilig ist. Außerdem ist die Behandlung des Themas verlogen, wo heutzutage die Scheidungsraten besonders hoch sind, es eine Unmenge von ledigen Müttern gibt, für deren Kinder die Erzeuger nicht aufkommen und schließlich viele Frauen durch Männer unterdrückt, misshandelt und vergewaltigt oder zumindest sexuell belästigt werden - wozu auch das "Anstarren" gehört , ein Begriff , der überaus interpretationsgeeignet ist.
Der Reliefschaffende hat offensichtlich bis jetzt in einem "Wolkenkuckucksheim" oder "Elfenbeinturm" gelebt, weil er von den geschilderten Problemen recht wenig "mitbekommen" hat und eher in der Beziehung zwischen Frau und Mann eine mögliche "Insel der Glückseligkeit" im Jammertal "Welt" sieht.